Plakettenjurierung 2026

Plakettenjurierung 2026

Fasnacht Solothurn präsentiert die neue Fasnachtsplakette 2027

Der Vorstand der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn (UNO) hat am Dienstag, 26. Mai 2026, das Werk von Frank Schmohl aus Weil am Rhein (Deutschland) zum Sieger des Plaketten-Wettbewerbs 2027 gekürt.


In den vergangenen Wochen haben zahlreiche kreative Köpfe ihre Ideen für die neue Fasnachtsplakette umgesetzt. Die eingereichten Arbeiten wurden am Dienstag, 26. Mai 2026, in den ehrwürdigen Hallen der Weschtstadt-Zunft durch die Mitglieder des UNO-Vorstands begutachtet. Insgesamt wurden 20 Vorschläge eingereicht – einer mehr als im Vorjahr.


Vom Motto zum Plakettenwettbewerb

Mit der Wahl des Fasnachtsmottos 2027 am 25. März 2026 begann gleichzeitig die kreative Phase für die kommende Fasnacht. Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, eine Plakette zu entwerfen, welche das neue Motto repräsentiert. Die Fantasie der Teilnehmenden war erneut gefragt und sorgte für einen spannenden Wettbewerb.

 

Für den Wettbewerb 2027 wurde die Ausschreibung überarbeitet und angepasst. Neu werden ausschliesslich Plakettenentwürfe in Originalgrösse bewertet. Zudem wurden klare Mindestanforderungen definiert. Die Projekte konnten in Schwarz-Weiss sowie in kupfer-, silber- oder goldfarbiger Ausführung im Format DIN A4 eingereicht werden.


Das Wahlprozedere

Die Jury setzt sich aus dem UNO-Vorstand, den Oberen der Stammzünfte sowie den Ehren-Ober-Obern zusammen. Insgesamt waren 13 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, davon bildeten neun Personen die Jury. 


Die Abstimmung erfolgte in drei Wahlgängen. Um eine unabhängige Beurteilung sicherzustellen, waren die Namen der Künstlerinnen und Künstler den Juroren nicht bekannt. Die Umschläge mit den Namen wurden erst nach der finalen Abstimmung anlässlich der UNO-Sitzung geöffnet. 


Für die UNO steht bei der Jurierung insbesondere die Originalität der eingereichten Werke im Mittelpunkt. Da der Erlös aus dem Plakettenverkauf die wichtigste Einnahmequelle der UNO darstellt, legen die Vorstandsmitglieder bei der Auswahl besonderen Wert auf die gestalterische Qualität sowie die Realisierbarkeit der Plakette.

 

Die drei prämierten Plaketten

Den dritten Platz belegte Yannik Steiner aus Solothurn, Rang zwei ging an Kurt Leisi aus Langendorf. Sieger des Wettbewerbs 2027 ist Frank Schmohl aus Weil am Rhein (Deutschland).

 

Alle Interessierten haben die Möglichkeit, die eingereichten Entwürfe am Risottofest der Weschtstadt-Zunft vom 4. und 5. September 2026 zu besichtigen.

 

*Zum Zeitpunkt der Medienmitteilung lagen uns noch keine Bilder in besserer Qualität vor.

  1. Platz „Zwätschge75“ 

„Hänger“ 

3. Platz „Tour dö Solör“