Hilari Morgen 2026

Hilari Morgen 2026
Um 10.20 Uhr zog der Umzug durch die Berntorstrasse 14. Ab 10.30 Uhr klangen die Feierlichkeiten bei einem gemeinsamen Apéro und gemütlichem Beisammensein auf dem Rossmarktplatz aus.
Einen ersten Höhepunkt am diesjährigen Hilari lieferten die Närrinnen und Narren mit dem eigens komponierten Lied «Frau Kohler» und einem Tanz. Dass dieser Auftritt in der Vorstadt stattfand, war kein Zufall, ist doch die Geschichte der Mamfi-Guggemusig eng mit diesem Ort verbunden.
Zuvor eröffnete um 08.01 Uhr Gian Trionfini, Ober Ober der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft Solothurn (UNO), den Hilari-Morgen – zum dritten und letzten Mal in dieser Funktion.
Im Laufe des Morgens verteilten sich die Gruppen auf verschiedene Aktivitäten. Musikerinnen und Musiker aus mehreren Zünften probten in der Rothushalle, während eine Delegation in der Backstube der Bäckerei Steiner für das Znüni sorgte.
Andere Närrinnen und Narren wagten sich im Konzertsaal an einen Line Dance. Unter Anleitung von Isabel Steiner von Go Wild West aus Wolfwil wurde eine einfache, massentaugliche Choreografie einstudiert – «für alle machbar, von leicht angetrunken bis nüchtern», wie sie schmunzelnd erklärte.
Nach der Probe folgte die Uraufführung des Line Dance auf dem Rossmarktplatz. Dann performtem sie unter einem Fenster an der Berntorstrasse zu Ehren von Manfred Kohler, unter dessen Fittichen sich die Formation 1957 von der Vorstadtzunft abspaltete. Auch seiner Frau, der als «Witwe Kohler» bekannten Figur, widmete der Ober Ober gerührt ein Ständchen auf der Gitarre.
Impressionen Hilari Morgen 2026